Lebensmittelsicherheit

Heiploeg verfügt im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit über ein Qualitätsmanagementsystem entsprechend dem HACCP-Konzept. Auf Grundlage der Bewertung aller Risiken für die Lebensmittelsicherheit, die mit der Verarbeitung von Garnelen verbunden sind, wurde ein System entwickelt, mit dem die Risiken auf ein annehmbares Minimum zurückgeführt werden.

Lebensmittelsicherheit bedeutet – kurz gesagt – die Abwesenheit von Verunreinigung. Es könnten sich Gegenstände wie Muscheln, Steinchen, Holzstückchen, Kunststoff oder Metallteile zwischen den Garnelen befinden. Heiploeg hat wirksame Maßnahmen getroffen, um einer Verschmutzung durch diese produktionsfremden Stoffe während der Verarbeitung in der Fabrik vorzubeugen und/oder diese Gegenstände zu entfernen. Ablagerung, manuelle Überprüfung oder der Einsatz von Metalldetektoren bei jeder Verpackung, welche die Fabrik verlässt, das sind in diesem Zusammenhang probate Maßnahmen. Auch eine Reihe anderer Gesichtspunkte, wie zum Beispiel kunststoffbeschichtete Fenster, abgeschirmte Leuchtstoffröhren, die hygienische Trennung der Abteilungen und die Verhaltensregeln für das Personal tragen hierzu bei.

Eine andere Form der Verunreinigung ist die mögliche Belastung durch Schadstoffe. Es kann vorkommen, dass die Garnelen bereits vor dem Fang durch Stoffe verunreinigt sind, die in dem Gewässer vorkommen, in dem sie leben. Heiploeg lässt all seine Rohstoffe strukturiert von TNO Nutrition and Food Research in Zeist kontrollieren. Deshalb weiß Heiploeg, wo in der Welt gute Garnelen erhältlich sind und passt seine Einkaufspolitik kontinuierlich daran an. Aber auch bei der Verarbeitung der Garnelen in der Fabrik werden bestimmte Stoffe verwendet, zum Beispiel zur Konservierung der Garnelen. Die verwendeten Additive (zulässige Additive mit E-Nummer) und ihre Dosierung werden so gewählt, dass der ADI-Wert (Allowable Daily Intake) eines verwendeten Zusatzstoffes nicht überschritten wird. Für Additive versteht sich das eigentlich von selbst.

Schließlich wird stark auf die Gefahr der Lebensmittelinfektion geachtet. Bei leicht verderblichen Produkten wie Garnelen stellen Mikroorganismen, wie zum Beispiel Bakterien, eine Gefahr dar. Es ist jedoch zwischen „normalen“ Bakterien zu unterscheiden, die zum Beispiel Fäulnis (Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung) verursachen und gefährlichen („pathogenen“) Bakterien, die Krankheiten verursachen. Im verwendeten Lebensmittelsicherheitssystem wird für jedes potentielle Pathogen für jede Garnelenart überprüft, was zur Risikovermeidung unternommen werden muss; kochen, spezielle Konservierungsmethoden, kühlen, waschen – hier sind mehrere Methoden oder Kombinationen zu den verschiedenen Zeitpunkten innerhalb des Verfahrens möglich.

Der Lebensmittelsicherheitsplan von Heiploeg ist nicht nur gesetzlich durch die Behörden genehmigt, sondern wurde auch von DNV mit einem speziellen HACCP-Zertifikat ausgezeichnet.