Jeder Fischer weiß es, Garnelen halten sich nicht immer an ein und demselben Ort auf. Im Winter befinden sich die Garnelen oft in den tieferen Teilen des Wattenmeers (hier hat sich das Wasser am wenigsten abgekühlt). Im Sommer ziehen die Garnelen gerne in die weniger tiefen Bereiche, mehr in Richtung der Wattplatten und des Festlands. Hier ist das Wasser dann wieder schön warm. Aber auch während des Tages steht eine Garnele nicht still. Vor allem dann, wenn es dunkler wird, werden die Garnelen aktiv (tagsüber haben sie sich meist im Sand eingegraben). Wohin sie sich bewegen hat viel mit den Gezeiten zu tun. Während der Flut, wenn das Watt unter Wasser steht, gehen die Garnelen auf Nahrungssuche und ziehen aus den Prielen in den tieferen Teilen in die seichteren Wattplatten. Wird es wieder Ebbe, dann ziehen sich die Garnelen mit dem Wasser zurück in die tieferen Bereiche. Garnelen bleiben also nicht den ganzen Tag eingegraben im Sand, sondern sind auch oft unterwegs. Wohin sie gehen hängt von der Wassertemperatur ab und davon, wo die meiste Nahrung zu finden ist.







